Mit Hanf angeln – so fängst du noch besser!
Hanf, oder genauer gesagt Hanfsamen, stammen von der Hanfpflanze und sind hervorragend zum Angeln und/oder Anfüttern geeignet. Wie bei vielen anderen Partikelsorten ist es ratsam, Hanf gut vorzubereiten, bevor du ihn verwendest. Hanf ist von Natur aus ein weiches Partikel, das man leicht zerdrücken kann. Nach richtiger Zubereitung werden viele Duft- und Geschmacksstoffe freigesetzt, die eine starke Anziehungskraft auf verschiedene Fischarten haben – zum Beispiel Rotaugen, Brassen, Schleien und Karpfen. Das ist auch der Hauptgrund, Hanf richtig zuzubereiten. In diesem Blog erfährst du alles, was du über das Angeln mit Hanf wissen musst!
Hanf zum Angeln vorbereiten
Hanfsamen werden trocken verpackt und sind lange haltbar. Durch Einweichen und Kochen machst du sie attraktiv für Fische. Das Einweichen ist wichtig, damit die Samen genügend Feuchtigkeit aufnehmen und beim Kochen keimen können.
Es gibt verschiedene Wege, Hanf zuzubereiten – die meisten funktionieren gut, aber eine der beliebtesten und erfolgreichsten Methoden beschreiben wir hier:
- Fülle einen Eimer mit der gewünschten Menge Hanf und reichlich Wasser.
- Mindestens 24 Stunden einweichen lassen (länger ist oft besser).
- Den Hanf mindestens 20–30 Minuten kochen.
- Während des Kochens kannst du Zusätze wie Salz, Chilipulver oder einen Flavour hinzufügen.
- Mit dem Kochwasser abkühlen lassen – nach ein paar Stunden beginnt der Hanf zu keimen.
- Jetzt ist der Hanf einsatzbereit!
Vergiss beim Kochen nicht die Dunstabzugshaube einzuschalten! Noch besser ist es, ein Gaskocher draußen zu verwenden, um unangenehme Gerüche im Haus zu vermeiden.
Mein Hanf keimt nicht – was tun?
Es ist sehr wichtig, dass der Hanf nach dem Kochen keimt. Das bedeutet, dass die Samenhülle geöffnet ist und ein weißer Keim sichtbar wird. Falls das nicht passiert, kann das folgende Ursachen haben:
- Der Hanf ist zu alt – frischer Hanf keimt viel besser.
- Der Hanf ist von minderwertiger Qualität.
- Die verwendeten Töpfe waren nicht sauber genug.
- Du hast Zusätze verwendet, die das Keimen behindern.
Mit Hanf auf Weißfisch angeln
Jetzt, wo der Hanf fertig ist, geht’s ans Angeln. Durch die austretenden Stoffe nach der Zubereitung hat Hanf eine enorme Lockwirkung auf viele Fischarten.
Hanf eignet sich hervorragend für das Weißfischangeln. Du kannst ihn locker mit dem Becher beifüttern, ins Lockfutter mischen oder direkt als Hakenköder an einem kleinen Haken verwenden. Besonders im Winter kann Hanf ein echter Geheimtipp beim Weißfischangeln sein!
Karpfenangeln mit Hanf
Auch beim Karpfenangeln ist Hanf ein beliebter Partikel, der sich gut mit anderen Partikeln kombinieren lässt. Eine oft genutzte und sehr effektive Kombination ist Hanf mit Tigernüssen. Dazu fischt man mit einer Tigernuss am Haar! Ein Vorteil von Hanf ist, dass er Karpfen nicht schnell sättigt – du fütterst also nicht zu viel. Ist wenig Karpfen am Platz, wird der Hanf oft zuerst von Weißfischen gefressen. So vermeidest du, dass du auf zu viel altem Futter fischst.
Keine Lust zu kochen oder kannst du nicht warten? Dann greife zu vorgekochtem Hanf – erhältlich in Gläsern/Dosen oder konserviert für längere Haltbarkeit. Ideal, wenn du nur wenig Futter brauchst!
Abschließend
Hast du Fragen zum Angeln mit Hanf? Stelle sie gerne unserem Kundenservice – wir helfen dir gerne weiter. Oder komm einfach in einen unserer Angelläden in Lelystad oder Steenwijk vorbei!
Willst du bei deiner nächsten Angelsession erfolgreich sein? Dann sorg dafür, dass du das richtige Futter und Köder zur Hand hast – vielleicht knackst du bald deinen PB des Jahres!
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Petri Heil!
Jan van Schendel